| zum
Einen... |
zum
Anderen... |
| Lebensmittel
im Überfluss |
Menschen
am Existenzminimum |
Bis
zu 20 Prozent der produzierten Lebensmittel gelangen letztendlich
nicht zum Verkauf, sondern werden vernichtet, kompostiert oder
auf dem Entsorgungswege verbrannt.
Der Grund: Kleine Schönheitsfehler, fortgeschrittener
Reifegrad, geringe Resthaltbarkeit. Der Apfel mit der Druckstelle,
die gefleckte Banane, das vergilbte äussere Salatblatt, die keimende
Kartoffel, das Brot von gestern oder das nahende Mindesthaltbarkeitsdatum
auf der Verpackung. All diese Waren haben keine Chance auf dem Verkaufsweg
über das Kassenband im Supermarkt in die Einkaufstüte zu
rollen. Dennoch wären sie - wenn auch nicht optisch ansprechend
- allesamt zum Verzehr geeignet. |
Grundsicherung,
Hartz IV, ALG-II, kleine Rente, geringfügiges Einkommen...
Mitten unter uns leben Menschen am Rande der Existenz. Denn Miete,
steigende Nebenkosten, Kleidung und andere laufende Kosten lassen
schon zur Mitte des Monats nichts für den Einkauf an Lebensmitteln
übrig.
Allein
in Gladbeck sind hiervon über 400 (bei der Gladbecker Tafel
e.V. registrierte) Haushalte betroffen. Die Dunkelziffer liegt wesentlich
höher, denn über Armut redet in einer Überflussgesellschaft
niemand gerne, schon gar nicht ein Betroffener.
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Die
Tafeln helfen ...
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Die
Tafel Idee
In Deutschland leben über elf Millionen Menschen in Einkommensarmut.
Vielen von ihnen bleiben nur etwas mehr als vier Euro pro Tag für
ihre tägliche Verpflegung. Frisches Obst und Gemüse, Milch
und Fleisch werden zu Luxusgütern, die sie sich selten leisten
können. Viele Betroffene schaffen es nur durch Verzicht bis
zum Monatsende durchzuhalten. Etlichen gelingt es nicht.
Gleichzeitig fallen täglich in Supermärkten, Hotels und
Restaurants, auf Veranstaltungen, Wochenmärkten, im Einzel-
und Großhandel Mengen von Lebensmitteln an, die - obwohl qualitativ
einwandfrei - im Wirtschaftskreislauf nicht verwendet werden können.
Die Tafeln bemühen sich hier um einen Ausgleich: Sie sammeln
"überschüssige" Lebensmittel, die sonst vernichtet
würden, und verteilen sie an sozial und wirtschaftlich benachteiligte
Menschen - unentgeldlich oder gegen einen geringen Kostenbeitrag.
Auf diese Weise helfen die Tafeln den Betroffenen eine schwierige
Zeit zu überbrücken und geben ihnen gleichzeitig Motivation
für die Zukunft.
Lebensmittel-Hilfe direkt am Ort
Derzeit gibt es in Deutschland über 800 Tafeln, die an
mehr als 2.000 Ausgabestellen mit ca. 40.000 Ehrenamtlichen rund
100.000 Tonnen Lebensmittel pro Jahr verteilen. Derzeit versorgen
die deutschen Tafeln regelmäßig 1.000.000 Menschen, ein
Drittel davon sind Kinder und Jugendliche, sie alle können
sich mit Hilfe der Tafeln ihre tägliche Ernährung sichern.
Weitere Informationen: -> www.tafel.de
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Gladbecker Tafel e.V.
Essen, wo es hingehört.
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| News |
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3
mal pro Woche
Mit wöchentlich drei Ausgabezeiten gewährleistet
die Gladbecker Tafel die bedarfsgerechte Versorgung von Bedürftigen
im Stadtgebiet mit frischen Lebensmitteln. Durch den Einsatz von
Kühlwagen, Kühlhaus und Kühltheken kann jederzeit
die vorgeschriebene Kühlkette auch für leicht verderbliche
Lebensmittel wie Milchprodukte und Fleischwaren eingehalten werden.
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| Ausgabe-Standort: |
Gladbecker
Tafel e.V.
Bülser Straße 145
45964 Gladbeck
Kunden-Registrierung:
Jeden ersten Donnerstag im Monat von 15:00
- 17:00 Uhr
Anmerkung: Ohne eine
vorherige Bedürftigkeitsprüfung
ist leider keine Ausgabe möglich.
Die Ausweise der Gladbecker Tafel haben eine maximale Gültigkeit
von 6 Monaten. Bitte denken Sie im Falle weiter andauernder Bedürftigkeit
rechtzeitig an die Verlängerung.
Lebensmittel-Ausgabe:
montags
15:30 - 17:00 Uhr
mittwochs 15:30 - 17:00 Uhr
freitags 15:00 - 16:30 Uhr
Annahme- und Bürozeiten:
montags- samstags
09:00 - 15:00 Uhr
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Helfer gesucht |
| Zur
Bewältigung der Tafelaufgaben am Standort Gladbeck benötigen
wir ehrenamtliche Helfer, Sponsoren, Tafelpaten und Spendengeber zum
Aufbau unseres Tafelteams. |
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